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Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer bedauert die Entscheidung des Wissenschaftsministeriums, zum Studienjahr 2011/12 für alle Studiengänge mit Zugangsbeschränkungen Auswahlgespräche oder einen Studierfähigkeitstest vorzuschreiben.
MdB und MdL
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Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer bedauert die Entscheidung des Wissenschaftsministeriums, zum Studienjahr 2011/12 für alle Studiengänge mit Zugangsbeschränkungen Auswahlgespräche oder einen Studierfähigkeitstest vorzuschreiben.
Für besonders bedenklich hält sie diese Entscheidung, weil es dagegen massiven Widerstand aus den Universitäten gegeben hatte. So hatte sich der Senat der Universität Mannheim gegen die Einführung solcher Tests ausgesprochen und damit einem Antrag des Allgemeinen
Studierendenausschusses, welcher auf Initiative der Juso-Hochschulgruppe dort verabschiedet wurde, entsprochen.
Heberer dazu: "Ich halte es für nicht möglich, auf diese Weise Studienerfolg oder auch Misserfolg vorauszusagen. Darüberhinaus wird es durch diese Tests zu einer nicht unerheblichen finanziellen Belastung der jungen Bewerberinnen und Bewerber kommen, die nämlich die Kosten
der Testdurchführung und ihre Anreisekosten selbst tragen müssen".
Gerade für AbiturientInnen, die sozial schwächer gestellt seien, stelle dies eine weitere zusätzliche Hürde zum Studium dar.
Dass damit gleichzeitig auch das Abitur als Allgemeine Hoch¬schulreife abgewertet werde, ärgert Heberer besonders: "Wer das Abitur besteht, hat doch damit bereits eine Hochschulzugangsberechtigung erhalten, und Fähigkeiten erworben ein Studium zu beginnen. Es ist ja auch bekannt, dass Gründe für Studienabbrüche oft völlig andere sind und mit einem
Zugangstest nicht zu erfassen sind." Heberer rechnet daher nicht damit, dass alleine durch die Zugangstests die Zahl der Studienabbrecher geringer wird.
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