Radfahren in Seckenheim sicherer machen

Veröffentlicht am 13.07.2018 in Kommunalpolitik

Gutes Wetter bei der Radtour

„Welche Gefahrenstellen gibt es im Radverkehr in Seckenheim und wie kann die Situation verbessert und optimiert werden?“ das war das Thema bei der vom SPD Ortsverein organisierten Radtour in Seckenheim.

Gemeinsam mit der radpolitischen Sprecherin der SPD Fraktion, Nazan Kapan, Stadtrat Ralph Waibel und der OV Vorsitzenden Evi Korta-Petry schwangen sich zahlreiche Bürger auf das Rad, um die aktuelle Situation vor Ort zu analysieren.

Ausgangspunkt waren die Seckenheimer Planken, die sich auch gleich als erster Brennpunkt darstellten. „Da ist die Lage schwierig“, stellte Nazan Kapan fest. „Grundsätzlich müssen hier die Radwegmarkierungen überdacht werden.“ Evi Korta-Petry betonte, wie wichtig gerade für den Bereich der Planken eine Verkehrsberuhigung der Hauptstraße wäre, was von den anwesenden Radlern bestätigt wurde.

Es wurden auch noch weitere neuralgische Punkte ausgemacht. Im Bereich der Zähringerstraße, in der die Radfahrer auch entgegen der Einbahnstraße fahren dürfen, wünschten sich die Teilnehmenden eine deutliche Kennzeichnung an den Kreuzungsbereichen, die darauf hinweisen, dass Radfahrende von links und rechts kommen können. "In den Kreuzungsbereichen gehört eine rote Markierung mit Fahrradsymbol auf die Straße“, notierte sich Ralph Waibel.

Am Wasserturmkreisel wurde bemängelt, dass  die AutofahrerInnen häufig nicht darauf achten, dass auch Fahrradfahrer im Kreisel zu den Verkehrsteilnehmern gehören und ihnen bei den Einfahrten die Vorfahrt nehmen. Auch dort würde eine deutliche Markierung weiterhelfen. Ebenso auf dem gemeinsamen Fuß-und Radweg am Wasserturm, auf den nur kleine Schilder hinweisen.

Unzufrieden war Nichtseckenheimerin Nazan Kapan über die  Verkehrssituation im Bereich der Stengelstraße mit dem Linksabbieger nach Ilvesheim, da eine genaue Kennzeichnung für FahrradfahrerInnen fehlt. 

Auch das Abbiegen mit gleichzeitigem Überfahren der Gleise ist nur etwas für geübte RadfahrerInnen. Aber dort hatten die beiden Gemeinderäte eine Idee, um die Situation zu verbessern. Nazan Kapan regte an, an neuralgischen Abbiegestellen das Einlegen von Gummiprofilen in die Schienen anzufordern. „Straßenbahnen drücken diese Profile mit ihrem Gewicht ein. Leichtgewichte wie Radfahrer können wiederum darüberfahren und haben somit den Vorteil einer geschlossenen Schiene“ erläuterte Ralph Waibel dazu.

 

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